Tsipras geht in die Offensive, er stimmt den Forderungen der Geldgeber bei der Reform der griechischen Renten, der Erhöhung der Mehrwertsteuer in Restaurants und Hotels und bei der Kürzung des Rüstungsetat im Kern zu und erhöht sogar die Steuern für Reeder, was so gar nicht gefordert war. Auch die Blockade bei der Privatisierung des gesamten Hafens von Piräus wird aufgegeben. Zudem können Griechenlands Regionalflughäfen privatisiert werden, ohne dass der Staat Mehrheitseigner bleibt.
Im Gegenzug will Tsipras einen 53,5-Milliarden-Kredit in den kommenden drei Jahren, um Athens Schulden beim IWF und der EZB begleichen zu können. Außerdem sollen die Europäer die Schuldenrückzahlung noch weiter in die Zukunft verschieben als ohnehin schon. Die Inflation soll im Laufe der Jahrzehnte dann Griechenlands Schuldenberg minimieren.

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